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Notizen

Alter alter

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Freitag, 13. Juni 2008 um 06:14

Hört mal... ich seh gerade - hab noch einen Monat zu leben!

Also eigentlich habe ich noch genau einen Monat bis ich die magische Grenze der unglaublich alten 30 Jahre überschreite. Mal sehen ob ich das überlebe, bin mir ja nicht so sicher !?

Aktualisiert ( Dienstag, 02. Dezember 2008 um 09:11 )
 

Wochenende

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Freitag, 13. Juni 2008 um 06:10

An diejenigen, die nicht mehr daran geglaubt haben...

...ich fahre los! - OK, nur übers Wochenende aber immerhin fahre ich raus aus der Stadt. Da ich doch "etwas" unruhig werde, muß ich einfach mal raus hier. Nun habe ich nächste Woche noch etwas zu erledigen und kann nicht endgültig abreisen.

Nunja... es ist nur eine Frage der Zeit (wie seit drei Monaten) bis ich hier abhaue und wieder auf Reisen bin.

Man schreibt sich!!

Aktualisiert ( Freitag, 27. Juni 2008 um 21:04 )
 

Deutschland - Kroatien

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Freitag, 13. Juni 2008 um 05:57

Ich muß da gerade mal was zugeben...

Nachdem Deutschland nun 2:1 gegen Kroatien verloren hat, ist mir gerade (Stunden später) doch glatt aufgefallen, daß ich hier mit einem Kroaten herumsitze und mich großartig mit ihm verstehe!

Tom (aus Kanada) ist fast gebürtiger Kroate, seine Brüder sind noch dort geboren. Nun ging er gerade ins Bett und machte sich doch ernsthafte Sorgen ob er jemals wieder aufwacht. Ich mußte ihm versprechen, daß ich es nicht ganz so eng sehe mit Fußball.

Aktualisiert ( Freitag, 27. Juni 2008 um 21:02 )
 

Euro08 Fussball gucken

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Samstag, 07. Juni 2008 um 19:26

Da schwappt doch glatt der Funke der Fußballbegeisterung rüber nach Südamerika und ich wollte mich, Dank der neuen Breitbandverbindung bei Dakar Motos, mal um das nächste Spiel von Deutschland kümmern und es mir per "Pay per View" online anschauen...

Die erste Verwunderung kam über mich, als ich feststellen mußte, daß der US-Amerikanische Sender "ESPN" alle Senderechte besitzt. Weiter ging es mit dem Fakt, daß man Pay per View Angebote der EUROPAMEISTERSCHAFT in US-Dollar bezahlen muß. OK, wenn es denn weiter nichts ist!

Dann kam der Brüller...

Dieses Angebot funktioniert nur unter Microsoft Betriebssystemen mit dem Internet Explorer 6 oder 7, unter Einschränkungen auch mit Firefox möglich.

Da hat es dann ausgesetzt! An die Einschränkung mit dem Internetexplorer gewöhnt man sich ja leider mit der Zeit, die Vorgabe des Betriebssystems (stolzer Linux-User!) geht mir allerdings entschieden zu weit. Die Lust auf Fußball ist mir dermaßen vergangen, daß ich nicht mal probiere ob es denn nicht auch so funktioniert!

ESPN und UEFA, ihr könnt mich mal!

Es gibt zum Glück auch besseres zu tun!

Aktualisiert ( Dienstag, 02. Dezember 2008 um 09:27 )
 

Entscheidungen

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Mittwoch, 07. Mai 2008 um 17:29

Wie vielen anderen Leidensgenossen und Reisenden bleibt es auch mir nicht erspart, schwerwiegende Entscheidungen treffen zu müssen. Das Problem mit solchen Entscheidungen ist meist, daß sie nur schwer, wenn überhaupt, wieder zu korrigieren sind.

Sinnlos zu erwähnen, daß es mir - wie auch jedem anderen Menschen - schwerfällt, mich mit den wirklich tiefgreifenden Entscheidungen, die auf einer Reise wie meiner getroffen werden müssen, abzufinden. Nun aber genug davon, ich komme zur Sache....

Es fing an mit einem kleinen Ausflug, den die Gruppe in dieser Zusammensetzung aber leider nicht überstehen sollte. Daß Trennungen zum alltäglichen Travellerleben gehören ist eine weitere traurige Tatsache...

Nun schleppten sich die letzten, tapferen Mitglieder dieser Gruppe ihrem Ziel entgegen. Als es fast schon unschaffbar schien, sollte sich zu allem Überfluss auch die restliche Gruppe noch trennen. Meine tapferen Mitstreiter, nur Gott weiss wo sie gerade sind, irrten also auf sich alleine gestellt in der weiten Welt herum. Meine Verzweiflung, mittlerweile fast schon überwältigend, sollte sich allerdings mit dem grauenden Morgen etwas legen.

Im wahrsten Sinne des Wortes sah ich wieder Licht am Horizont. Nachdem ich den finalen Kampf gegen gelbe Käfer und rote Schlangen überstanden hatte, stand mir nur noch ein kurzer Fussmarsch bevor. Doch da war sie, eine der bittersten Entscheidungen, DIE Entscheidung!

Soll ich nun die Medialunas mit oder ohne Puderzucker mitbringen??? - Ich hoffe inständig, daß Euch eine solche Entscheidung nach einer Nacht in Buenos Aires erspart bleibt!!!

Aktualisiert ( Dienstag, 02. Dezember 2008 um 09:17 )
 

Abgespeckt

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Dienstag, 06. Mai 2008 um 16:40

Wie schon mal erwähnt, wurde mein Chupacabra oder Chifallo (Chicken Head - Bufallo Body) oder wie die Twin hier auch immer genannt wird, wieder Opfer meiner Vorstellung von Motorraddesign. Was nun so geschehen ist...

Auf dem Weg nach San Rafael, unterwegs auf den kleineren Rüttelpisten, löste sich hier und da schon der eine oder andere Versuch meiner Glasfaserreparatur der Frontverkleidung. Der eine Sturz den ich hatte, hat nun nichts wirklich abgerissen, hat der Verkleidung aber auch nicht gut getan. Da die überaus stabile Halterung des Vorbaus nun auch schon das zweite mal (durch Vibrationen!) gebrochen war, musste eine Idee her.

Die Idee ist nun nicht zu neu, viele Umbauten an Africa Twins gibt es, meiner erinnert mehr und mehr an Dirk... dem Spender meines Tanks, Sturzbügels und dem netten Beitrag über meine Homepage in der Motorrad Abenteuer!

Nun ja, bereits in San Rafael hatte ich genug Zeit um mich um mein Plastik zu kümmern. Grundidee war es, mich nicht mehr um abgerissene Plastikteile kümmern zu müssen... ich denke, das ist mir gelungen. Natürlich habe ich nun keinen komfortablen Windschutz mehr aber das macht ja nüschts!

Ach ja... Das SCHAFSFELL ist auch neu!!

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Aktualisiert ( Dienstag, 02. Dezember 2008 um 09:33 )
 

Die Beichte

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Freitag, 02. Mai 2008 um 20:17

Ja... nun, wie soll ich es am besten sagen???

Ich bin eigentlich nur in Wanne-Eickel! Die ganzen Bilder habe ich mir schicken lassen, die Geschichten sind eine einzige Lüge!!

OK, was ich eigentlich zu beichten hatte...

... ist die Tatsache, daß ich seit dem letzten Mal in Buenos Aires einen Laptop mit mir herumschleppe!

Eigentlich war ich ja seit meiner Vorbereitung der Meinung, daß man nun wirklich keinen Laptop auf einer Motorradreise benötigt. Man braucht ihn auch nicht wirklich, aber er macht das Leben durchaus einfacher. Hin und wieder geht der Schuß natürlich nach hinten los und man hängt vor der Kiste und verplempert seine Zeit!

Die Arbeit an den Bildern und an der Homepage ist wesentlich angenehmer wenn man nicht für jedes bißchen im Internetcafe hängen muß. Wenn man sich auch noch auf die Suche nach freiem W-Lan (z.B. Dakar Motos!) macht, hat man natürlich endgültig gewonnen! Daß so ein Computer ein regelrechter Kommunikationskiller sein kann, bemerkt man z.B. hier in Buenos Aires. Zu Bestzeiten saßen hier vier Laptopbesitzer, daß wir nicht angefangen haben untereinander zu chatten war auch schon alles.

Neben der recht merkwürdigen Idee, mir hier in Buenos Aires mal eben einen Laptop zu kaufen, gibt es noch eine weitere schräge Entscheidung meinerseits...

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Die Tatsache, daß ich mir einen Computer in einem spanischsprachigen Land kaufe führt natürlich zu der Annahme, daß auch der Computer spanisch spricht... ganz richtig! Ist/war aber kein Problem. Das Problem lag eher im Fluch Microsofts... Windows Vista!!! Über Monate habe ich mich nun mit dieser neuesten Erfindung aus dem Hause Mikrodoof herumschlagen müssen, hatte aber endgültig die Schnauze voll davon!

Ich hatte nun also nichts besseres zu tun als auf meiner Südamerikatour auf LINUX umzusteigen!

Ganz richtig, bin nun stolzer Anwender einer Kubuntu Distribution auf meinem Laptop... trotz all dem neuen Ärger liebe ich es!!!

Aktualisiert ( Dienstag, 02. Dezember 2008 um 09:37 )
 

HP-Updates

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Mittwoch, 27. Februar 2008 um 16:20

Um mal wieder etwas von mir hören zu lassen und um Gerüchten um meinen verfrühten Tod entgegenzuwirken werfe ich mal einen Tagebucheintrag ein... Ich lebe und bin in San Rafael...

Es war seit El Bolson (letzte Meldung) eine herrliche Zeit, allerdings auch recht "hektisch". Wir waren unterwegs zwischen Argentinien und Chile und sind möglichst immer den kleinsten Strassen gefolgt. Das hatte den Vorteil viel ordentliches Gelände abzubekommen und in herrlicher Umgebung in der Natur zu übernachten. Es hat natürlich auch einen kleinen Nachteil...

Man kommt zu nichts! Entweder man braucht ein Internetcafe (da waren wir natürlich auch aber meist "zwischen Tür und Angel") oder einfach etwas Zeit, um sich etwas aufzuschreiben. Durch den Tagesablauf, bestehend aus Fahren, Pause machen, Fahren,... , Ankommen, Camp aufbauen, UNO o.ä. spielen, Trinken, Schlafen,... , war es etwas kompliziert, sich um das Geschreibsel zu kümmern.

Im Moment versuche ich tatsächlich mehr zu schreiben, mir kommt aber auch jetzt immer wieder etwas dazwischen... Das Leben auf Reisen ist halt doch stressig und hart Wir haben es hier nicht leicht!!

Aktualisiert ( Dienstag, 02. Dezember 2008 um 09:42 )
 

Stop in El Bolson

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Samstag, 02. Februar 2008 um 19:08

Sooo... jetzt wo meine Pechsträhne scheinbar (ganz leise geschrieben) vorbei ist, habe ich mich in El Bolson bei Klaus und Claudia zu einer kurzen Pause niedergelassen...

Hier trieben sich auch die anderen Reisenden herum, Ra und Gerben sind wieder 2 Tage voraus, Ali ist gerade losgefahren und Carola tippt neben mir e-Mails.

Bin also wieder fast in der alter Konstellation unterwegs. Die weitere Tourenplanung steht noch halb in den Sternen ;)

Am Motorrad ist bisher nichts mehr abgefallen, ist ja auch nicht mehr soo viel übrig!

Aktualisiert ( Dienstag, 02. Dezember 2008 um 09:43 )
 

8 Jahre Bombenstimmung

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Freitag, 18. Januar 2008 um 03:43

Da wohnt man 8 Jahre lang nichtsahnend nahe der Innenstadt von Mülheim an der Ruhr und was muß ich nun in der Onlineausgabe der WAZ lesen? Zur Info - ich habe in der Hingbergstrasse 97 gewohnt...


2.200 Bürger müssen ihre Wohnungen verlassen

"WAZ - 17.01.2008

Wegen der Entschärfung eines Blindgängers aus dem Zweiten Weltkrieg muss am Freitag Vormittag mit Verkehrseinschränkungen in der Mülheimer Innenstadt gerechnet werden. An der Hingbergstraße 96 zwischen Ost- und Von-Bock-Straße wird ab 11 Uhr Uhr ein Experte des Kampfmittelräumdienstes eine voll funktionsfähige Fünf-Zentner-Fliegerbombe entschärfen, die dort bei Bauarbeiten gefunden wurde. Der Einsatz kann zwischen 30 und 90 Minuten dauern. Der städtische Krisenstab hat sich zu einer kompletten Evakuierung aller Wohnungen bis 10 Uhr entschlossen, die sich im Umkreis von 250 Meter um den Bombenfund befinden. Betroffen davon sind 2200 Bürger, darunter auch Bewohner des Senioren- und Pflegezentrums Bonifatius sowie Bewohner im Betreuten Wohnen Sonnenhof, deren Evakuierung bereits begonnen hat. Betroffene Anwohner werden per Flugblatt informiert und können sich bei den städtischen Hotline-Nummern informieren, die am Donnerstag bis 19 Uhr und am Freitag von 7 bis 13 Uhr geschaltet sind: 455 3208, 455 3212, 455 3282. Dort sollten sich vor allem jene Bürger melden, die nicht allein ihre Wohnung verlassen können, dann wird ihr Transport organisiert. Anwohner, die ihre Wohnungen verlassen müssen, können sich in der Betreuungsstelle des DRK in der Rhein-Ruhr-Sporthalle aufhalten. Dort ist man auf 500 Personen eingerichtet, es werden auch 20 Betten bereitgestellt sein. In einem weiteren Radius von 500 Meter um den Bombenfundplatz sollte sich in der kritischen Zeit aus Sicherheitsgründen niemand auf der Straße aufhalten. Die Bürger sollten sich »luftschutzmäßig« verhalten, also in ihren Wohnungen bleiben und Türen und Fenster schließen. In diesem zweiten »Ring« liegen der Hauptbahnhof, Teile des Forums sowie die beiden Hochhäuser Hans-Böckler-Platz 5 (Technisches Rathaus) sowie Hans-Böckler-Platz 7 - 9. Das Forum wird seine Ausfahrten und Ausgänge Richtung Post sperren und vermehrt Wachpersonal aufstellen.

Die Straßen im Evakuierungsbereich (innerer Ring der Karte) werden ab zehn Uhr dicht sein: 100 Polizisten und Mitarbeiter des Ordnungsamtes werden an 41 Punkten den Verkehr sperren. Zugreisende und Nutzer von Bus und Bahn müssen im Bereich des Hauptbahnhofs mit Verkehrseinschränkungen rechnen. Da die Gleise durch den evakuierten Bereich führen, wird der Eisenbahnbetrieb zwischen Mülheim und Essen Hbf von 10.30 Uhr an bis voraussichtlich 12 Uhr eingestellt werden. Züge des Fernverkehrs sowie Regional-Expresszüge werden über OberhausenHbf/Gelsenkirchen Hbf nach Dortmund Hbf umgeleitet. ICE, die aus Richtung Süden kommen und in Essen Hbf enden, verkehren nur bis Oberhausen. Die S-Bahn S 1 verkehrt von Düsseldorf Hbf kommend bis Mülheim-Styrum, von Dortmund kommend bis Essen. Die S-Bahnen der Linie S 3 verkehren aus Oberhausen Hbf bis Mülheim-Styrum und von Hattingen kommend bis Essen Hbf. Auch die U-Bahnen der Linie 18 zwischen Essen Hbf und Mülheim Hbf können in der kritischen Zeit dort nicht fahren. Betroffen sind ebenfalls alle Mülheimer Buslinien, die durch den Hauptbahnhof fahren. Denn auch Busse und Bahnen müssen den Bereich ab 10 Uhr großräumig umfahren. Der Bustunnel am Hauptbahnhof und die Haltestelle Nordeingang können nicht angefahren werden. Zentrale Haltestelle für die Buslinien 122, 124, 131, 133, 135, 151, und 752 ist die Nacht-Express-Haltestelle »Dieter aus dem Siepen-Platz« auf der Eppinghofer Straße. Besonders betroffen sind die Linien U18, 132 und 151, deren Linien genau durch das Sperrgebiet führen. So fährt die U18 nur bis zur Haltestelle Christianstraße. Die Haltestellen Gracht, Von-Bock-Straße und Hbf werden während der Sperrung nicht angefahren. Zwischen dem »Dieter-aus-dem-Siepen-Platz« und Heißen Kirche fahren Busse als Ersatz, genannt »SEV U18«. Diese Linie fährt ohne Zwischenstopp vom Dieter-aus-dem-Siepen-Platz Richtung Heißen Kirche und umgekehrt. Fahrgäste, die mit der U 18 von Mühlenfeld oder Christianstraße Richtung Hbf oder umgekehrt fahren wollen, müssen den Umweg über Heißen Kirche nehmen und mit dem SEV U18 fahren. An allen betroffenen Haltestellen hängt die MVG ab 6 Uhr Hinweise auf. Informationen zu den Umleitungen geben Mitarbeiter der Kundencenter im Hbf und Stadtmitte.

Aktualisiert ( Dienstag, 02. Dezember 2008 um 09:59 )
 

Die Reifenstory

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Sonntag, 27. Januar 2008 um 18:13

Wer so fährt wie ich, der braucht schon mal nen neuen Reifen... oder auch zwei. Die Enduro 3 die ich seit BsAs montiert hatte, brachten es auf sagenhafte 8000 km, der Hinterreifen war so gut wie fertig und absolut glatt. Um die weitere Ruta 40 und die Carretera Austral zu meistern, wollte ich mir doch lieber frische Reifen gönnen.

Da ich auf die schnelle auf der Durchreise nirgends Reifen organisieren konnte, kam ich auf DakarMotos und Javier zurück. Ich bat ihn per Mail mir meine zwischengelagerten Deserts oder doch lieber andere Reifen aus seinem Lager zu schicken.

Da die Lieferung wegen anderer Teile wohl noch auf sich warten ließ, fuhren wir schon mal weiter (Ich bat Javier die Reifen nach El Calafate oder Perito Moreno zu schicken) nach El Chalten. Von dort aus schickte ich ihm morgens eine e-Mail

Vergiss Calafate, wir sind schon weitergefahren. Liefere sie nach Perito Moreno

Seine Antwort bekam ich zum Glück kurz vor der Abfahrt nach Norden:

Nnnnnnooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo!

Reifen sind vor zwei Stunden raus, wir können sie nicht mehr umleiten!!!

Bitte gehen sie zurück nach "Los" und ziehen sie KEINE 4.000 Euro ein! - Na gut, ich habe alle Zeit der Welt. Warum nicht ein paar Tage in El Calafate rumhängen und den Gletscher noch mal besuchen. So trennten sich unsere Wege erst einmal und ich fuhr zurück nach Süden.

Um Fragen vorzubeugen... ich habe die Reifen dann nach vier Tagen bekommen. Ich habe sie ohne Probleme am Busbahnhof abgeholt und (zu Trainigszwecken) selber montiert.

Aktualisiert ( Dienstag, 02. Dezember 2008 um 10:01 )
 

Hm, ja... Homepage

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E-Mail
Freitag, 18. Januar 2008 um 03:26

Ja ja... ich wollte hier immer alles schön berichten und aktuell halten ;)

Mal eben in Kürze...

Habe zwischendurch zwischen El Chalten (Mt. Fitz Roy) und El Calafate (Perito Moreno Gletscher), wo ich jetzt noch immer bin, hin und her pendeln dürfen. Da ich auf meine neuen Reifen gewartet habe und etwas zu schnell für Javier war... oder meine Mail einfach zu spät losgeschickt habe, mußte ich wieder 280 km zurück und ein paar Tage warten.

Es gibt zwar schönere und billigere Städte zum Hängenbleiben, hier ist doch alles recht touristisch, aber ich habe reichlich Spaß hier. Immer wieder gibt es Kontakt zu alten Bekannten oder auch zu reisenden Argentiniern... herrje, das ist schon wieder eine Geschichte für sich!

Nunja, mir gehts Klasse und ich mache mich wieder an die Arbeit sobald ich in einem Ort bin, in dem man nicht bis halb ein Uhr Nachts warten muß um eine angemessene Internetverbindung zu haben ;)

Also denn...
Bis später!

Aktualisiert ( Dienstag, 02. Dezember 2008 um 10:02 )
 

Punta Arenas

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E-Mail
Sonntag, 06. Januar 2008 um 16:19

Nach einem zweitägigen Aufenthalt in Punta Arenas und der vergeblichen Suche nach einem Hinterreifen breche ich nun wieder mit den anderen auf, zum Nationalpark Torres del Paine.

Ich war mir zwar nicht so sicher ob ich weiter in der Gruppe bleibe, habe mich heute morgen dann aber doch spontan dazu entschieden. Das mit dem Hinterreifen wird sich spätestens dann regeln wenn ich auf dem Schlauch fahre und der Regen wird mich auch nicht abschrecken!

Also dann, bis die Tage!

Aktualisiert ( Dienstag, 02. Dezember 2008 um 10:04 )
 

Einsam

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E-Mail
Mittwoch, 02. Januar 2008 um 23:04
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Ach was bin ich ein einsamer Reisender!! Keiner da der mit mir reisen will, ich bin völlig verlassen am "Arsch der Welt" und habe keine Freunde mit denen ich mein Glück teilen kann.

Zum Glück hatte ich die beiden Pappaufsteller für das Bild am Ende der Ruta 3 mitgenommen!

Aktualisiert ( Dienstag, 02. Dezember 2008 um 10:52 )
 

Internet Explorer 7

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E-Mail
Montag, 03. Dezember 2007 um 19:30

Auszug aus einer Mail an meinen Bruder, der mir von "meckernden" Microsoft-Benutzern auf meiner alten Homepage berichtete. Ich muß meinem Ärger über diesen Browser auf diesem Wege noch einmal Platz machen...

Ich habe Wochen, wenn nicht Monate dafür aufgewendet, mich mit html als Struktur, CSS als Designelement und php zur Übertragung dieser ganzen Inhalte bekannt zu machen. Darüberhinaus versuchte ich, mit diesen grundlegenden und standartisierten Programmiersprachen eine barrierefreie und nach dem W3C standartisierte Homepage zu entwerfen.

Nach sehr viel Grundlagenpaukerei und durchgetippten Nächten beherrsche ich die Kunst der Informationsstrukturierung im Internet dermaßen, daß ich mir erlauben kann, die einzelnen Browser zu bewerten. Nachdem ich also meine 1. (!!) Homepage entwarf, beschäftigte ich mich zuerst mit einem Browser der die Webseiten nach den W3C-Normen wiedergibt (Firefox). Nachdem die Seite sowohl mit als auch ohne CSS-Design von jedermann lesbar war, ging ich zu dem nächsten Ärgernis über (Opera) und versuchte krampfhaft über Tricks und Kniffe diese so schöne Seite wieder herzustellen, die Woche in der ich mich mit Netscape beschäftigte übergehe ich jetzt einmal...

Nach zwei Stangen Zigaretten und einer Monatsladung Kaffee aus Kolumbien hatte ich auch die älteren Versionen des grausamsten Webbrowsers dieser Hemisphäre im Griff. Es klappte tatsächlich. Meine Seiten in den Versionen 4.02 bis 6.0 SP2 zu betrachten. Wenn sie auch etwas schlechter aussah, die notwendigsten Funktionen waren gewährleistet und sie war lesbar. Wenn ich auch immer hoffen mußte, daß nur halbwegs aufgeklärte Leute mit ordentlichen Webbrowsern (Safari, Opera, Firefox,...) auf meiner Seite unterwegs sind, was natürlich utopisch ist, konnte ich mich wenigstens entspannen, da sie alle Inhalte sehen konnten.

Nun kam es dazu, daß die wohl gefährlichste terroristische Organisation der westlichen Welt, eine neue Massenvernichtungswaffe auf den Markt stellte um das bisher bekannte Internet auf´s neue unter dem tödlichen Odem einer völlig übereilt veröffentlichten und von bösen Geistern und grausamsten Dämonen heimgesuchten Höllenmaschine brennen zu sehen. Dieser Internet Explorer 7 - oder auch die siebte Reinkarnation Aesma Daevas - stellte mich also auf eine letzte Geduldsprobe. OK, installiere ich ihn eben... Nach der dritten Fehlermeldung brach ich die Installation ab und erklärte mich zu einer Schurkenseite die lieber den Bund mit den bösen OpenSource-Programmierern eingeht als ein "ich bin Microsoft zertifiziert" Brandzeichen im Logo zu tragen!

Nach all diesem Ärger kam es nun leider dazu, daß mich meine eigene Eile heimsuchte. Ich habe ein Standardlayaout für meine Seite benutzen müssen um nun auch vom IEeeeeee 7 lesbar zu sein. Dafür stehen nun leider sämtliche Leser die auf Textbrowser und Braille-Zeilen angewiesen sind leicht im Nachteil. Das allerdings stört den großen Dämon Bill überhaupt nicht... die haben nämlich alle kein Geld!

MfG
Admin

Aktualisiert ( Dienstag, 02. Dezember 2008 um 10:13 )
 

Weihnachtsmann

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Freitag, 02. Mai 2008 um 19:50

Ja, sogar den einsamsten Reisenden begegnet der Weihnachtsmann... oder EIN Weihnachtsmann!

Als ich auf dem Weg nach Ushuaia auf die Fähre in Punta Delgarda wartete, es war immerhin Heiligabend, wusste ich noch nicht wo ich an dem Abend sein würde.

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Um so schöner war es mal wieder Kontakt zu Einheimischen zu haben... gut, der LKW-Fahrer mit dem ich ins Gespräch kam, war aus Buenos Aires. Immerhin war er Argentinier! Trotz meiner Spanischkenntnisse bekamen wir eine recht nette Unterhaltung hin und vertrieben uns so die Zeit. Auf den üblichen Mate lud er mich natürlich prompt ein und noch hatte ich auch kein schlechtes Gewissen.

Später verfütterte er auch den Weihnachtskuchen seiner Frau an mich. In aller Verzweiflung wollte ich ihm irgendetwas anbieten, leider hatte ich nur Zigaretten zum teilen dabei... natürlich war er Nichtraucher!! Auf meine Frage warum er mir das alles gibt, antwortete er mir nur das doch gerade Weihnachten ist!

Auf der Insel angekommen, verabschiedeten wir uns das erste mal. Da wir das gleiche Ziel hatten, begegneten wir uns hier und da auch noch mal. Machte ich mal eine Pause und sein LKW kam vorbei, hielt er doch jedesmal an und fragte ob alles in Ordnung sei, keinen anderen LKW konnte ich so gemütlich und stressfrei überholen wie seinen, das der arme Kerl nicht für mich in den Graben fuhr war alles. Am Grenzübergang nach Argentinien war der alte Hase natürlich um einiges schneller als ich und überholte mich so ein weiteres mal.

Am frühen Abend in Rio Grande sass ich in der ersten Tankstelle mit doppel Kaffee und Sandwich, meine Entscheidung heute noch nach Ushuaia zu kommen war gefällt, da tippt er mir ein letztes mal auf die Schulter! Er war allerdings am Ziel, so musste ich den weiteren Weg ohne Schutzengel überstehen.

So belanglos es auch sein mag, diese Begegnung war eine der besten Erfahrungen unten im Süden Patagoniens!

Aktualisiert ( Dienstag, 02. Dezember 2008 um 10:41 )
 

Wind

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Mittwoch, 02. Januar 2008 um 22:52

Wie ist es wohl unten in Patagonien mit dem ganzen Wind??? Das habe ich mich die ganze Zeit über gefragt, als mich Javier bei einem Sturm in Viedma angrinste und sagte, daß das noch gar nichts sei, wurde mir doch etwas anders.

Nun habe ich schon einen Teil davon erfahren und ich muß sagen, daß es doch lästig werden kann, bisher aber nicht ganz so schlimm ist wie ich dachte. Das schlimmste kommt aber erst noch, die Kombination von schwerem Seitenwind und böser Schotterpiste steht mir noch bevor!

hier noch zwei beispiele mit, und ohne Wind... die sind nicht übertrieben!!

ohne wind ohne wind
Aktualisiert ( Dienstag, 02. Dezember 2008 um 10:23 )
 

Windig hier

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Montag, 24. Dezember 2007 um 03:04

Ich glaube ich bin in Patagonien!!!

Nachdem ich mich heute Morgen aus der Gegend um Comodoro Rivadavia aufgemacht habe um mal den Süden Patagoniens zu erkunden, mußte ich feststellen, daß das bißchen Wind im Norden eher ein laues Lüftchen darstellt.

Bin vorhin auf der Ruta 3 etwas durchgeblasen worden, der Horizont stand zwischendurch im 45º Winkel und ich wirkte wohl wie das Pendel einer ziemlich kaputten Wanduhr.

Naja, nun bin ich in Rio Gallegos, habe mir zum Vorweihnachtsabend ein kleines schmieriges Hotel gegönnt und gehe gleich essen und trinken... noch mehr Details? Vielleicht Morgen!

Aktualisiert ( Dienstag, 02. Dezember 2008 um 10:24 )
 

Nord-Sued

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E-Mail
Mittwoch, 02. Januar 2008 um 22:47

Nur um es mal erwähnt zu haben...

Ich bin nun naeher am Suedpol als Mülheim am Nordpol liegt. Also bitte keine Vorwürfe wegen irgendwelchen Strandpartys und anderen Sachen die man halt so macht wenn man in den Sueden faehrt!

Bevor nun jemand nach den Koordinaten sucht... Das Bild ist auf dem Weg nach Ushuaia auf der RN3 entstanden, ca. 1 Stunde vor Rio Gallegos.

Aktualisiert ( Dienstag, 02. Dezember 2008 um 10:49 )
 

Weihnachten

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Montag, 24. Dezember 2007 um 03:14

Sollte mich jemand in Rio Pipo suchen...

Sitze gerade (23.12.) in Rio Gallegos und fahre Heiligabend wohl noch nach Rio Grande auf Tierra del Fuego. Ushuaia schaffe ich zu Weihnachten also nicht, Silvester bin ich aber da!!

Bis denne!

Aktualisiert ( Dienstag, 02. Dezember 2008 um 10:52 )
 

Run Forest Run

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Freitag, 02. Mai 2008 um 19:07

Ja, OK, Carola mag Stinktiere. In einem ihrer Blogeinträge ist es nicht zu übersehen. Die komplette geistige Einigkeit haben wir aber nun noch nicht. Abgesehen davon geschah meine Geschichte etwas früher!

Auf der Schotterpiste von Puerto Madrin nach Rawson (eine der langweiligeren Strecken) gab ich in meiner gewohnten Reisegruppe etwas mehr Gas; ich glaube ich war sogar vor Ali mit seiner KTM.

Es war eine der Strecken bei denen man nicht unbedingt immer die freie Auswahl über die eigene Fahrspur hat. OK, man kann sie sich schon aussuchen aber man muß sich bis zur nächsten Gelegenheit die sich schottertechnisch bietet, und dem Zeitpunkt der Anpassung der eigenen Reisegeschwindigkeit an die realen Gegebenheiten gedulden. Ist die Kombination aus Stra0enbeschaffenheit und eigener Realitätswahrnehmung wieder annehmbar, so hat man auch wieder Kontrolle über sein Schicksal. In dieser einen Situation war mindestens eine der Bedingungen nicht erfüllt... mit anderen Worten: ich genoß den freien Schuß mit ca. 100 km/h in verdammt tiefen Schotterspuren und fühlte mich soweit ganz wunderbar!

Bis dieser kleine Besucher aus der heimischen Fauna beschloß mich zu begrüßen! Ich fuhr also vor mich hin als dieses kleine Stinktier (und das ist nicht sprichwö;rtlich gemeint!) über die Piste rannte und sich genau in meiner Spur dazu entschloß sich die Gegend mal genauer anzuschauen... Es kö;nnte ja etwas Gefährliches auf einen zugerauscht kommen. Nun kam tatsächlich ein insgesamt ca. 400 kg schwerer Eisenhaufen auf Forest (so nenne ich meinen kleinen Skunk mal) zugerast! Er, nicht doof, bleibt standhaft in der Spur stehen, fängt zwar leicht an zu schielen (der Fahrer der Africa Twin nicht weniger, bei dem verzweifelten Versuch die Spur zu wechseln oder zu bremsen) als dieses Ungetüm auf ihn zu kam, Forest aber er blieb nach wie vor standhaft in "seiner" Spur.

Nun nahmen Dinge, die schon seit Jahrtausenden Geltung haben, ihren Lauf... Mensch denkt: "Wenn ich mich nicht selber retten kann, muß die Sau halt dran glauben", Skunk (Forest) denkt: "Papa hat gesagt... verpaß ihm einen!". Nun kann man den Lauf der Dinge in manchen Situationen nicht stoppen und läßt die Dinge geschehen wie sie halt kommen. In diesem Fall hielt ich nach Fahrschulmanier auf diesen Standhaften kleinen Kerl zu und richtete mich darauf ein einen kleinen Stoß unter dem Eisen zu bemerken, zu ignorieren und, froh über mein Leben, weiterzuziehen. Eine Kombination aus Forest und Murphy wollten es anders... Der Zufall (oder Murphy!) wollte, daß ich Forest um ein Haar verfehle (Natürlich bin ich froh, ich mag Tiere... bis dahin!) und er sich prompt an Vater´s Lehren erinnerte, seinen Schwanz hob und seinen Charme sprühen ließ!

Nach einigen hundert Metern und recht irritierender Geruchskulisse hielt ich an und inspizierte die Unterseiten von Maschine und Alukoffern... erfolglos! Zuerst bekam ich die Auskunft: "Falls Du das Stinktier suchst, das hat überlebt" ... Es stand wohl noch aufrecht in der Spur und hatte die Waffen zum Kampf erhoben! Später wurde mir natürlich noch vorgehalten, daß ich dieses arme arme Stinktier fast getö;tet hätte. Daß es weniger ich war der sich mit Forest angelegt hatte, sondern eher er es war, der nicht rannte sondern sich mit einem schnellen 100 km/h schweren Eisenhaufen anlegte, wurde in einem doppelten Anfall von weiblichen "das war doch sooooo süss!" ignoriert. So war ich also selber an meinem unsagbar stinkenden Motorrad schuld!

Ganz richtig... erwischt dich Forest auch nur im vorbeifahren, kann es noch immer ganz schö;n auf die Nase gehen... sogar heute (3 Monate später) glaube ich es manchmal noch zu riechen!

Aktualisiert ( Dienstag, 02. Dezember 2008 um 09:41 )
 

Wildcamp auf Valdez

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Freitag, 02. Mai 2008 um 19:34

Ich hatte nun schon so einige wilde Campingplätze und über alle einen Eintrag zu schreiben wäre tatsächlich übertrieben... Diesen Tip von Katharina und Thomas werde ich aber bestimmt nicht so schnell vergessen. Er hat uns zwar nicht direkt zu unserer Übernachtung geführt, war aber der entscheidende Tip!

img_3174.jpg

An einem der ersten Tage im Backpacker´s Inn in Puerto Pirámides fingen wir an die Insel zu erkunden und den Geheimtip der beiden auszukundschaften. Nach der einen oder anderen weniger oder auch mehr spaßigen Überraschung auf Schotter und Sand fanden wir unseren Weg zur Nachbarbucht von Puerto Pirámides. An diesem Tag fanden wir eine Art Kliff, recht windig aber nette Gegend zu übernachten und um eine schöne Aussicht zu genießen. Den entdeckten Strand überließen wir all den anderen Entdeckern, die sich schon mit ihren Wohnmobilen eingenistet hatten. So zogen wir also wieder ab nach Puerto Pirámides und genossen unsere Zeit im Hostel.

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Wir beschlossen allerdings, von unserem Rundtrip um die Insel nicht wieder zum Hostel zurückzukehren, sondern uns irgendwo in der nächsten Bucht gemütlich niederzulassen. Tatsächlich fanden wir noch ein verlassenes Steinplateau, das vielleicht nur wegen der "leicht" sandigen Straße so unbesucht war. Dort erlebten wir einen der unglaublichsten Sonnenuntergänge dieser Reise und ließen uns unter dem Sternenhimmel in den Schlaf fallen.

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Welche der Koordinaten es nun waren weiß ich schon nicht mehr, aber so weit liegen sie nicht auseinander und man findet schon ein schönes Fleckchen Erde...

S42°37'06" W064°16'12"

S42°34'57" W064°14'41"

Nun ist so eine wilde Übernachtung auf der Península Valdez natürlich nicht komplett ohne Wale zum Frühstück... Wie bestellt, so kamen sie auch! Keine 50 m von uns entfernt, schwammen sie an unserem Kaffee vorbei. Nicht daß sie irgendwelche fotoreifen Kunststücke vorgeführt hätten, aber es war ein wunderbarer Abschluß dieser grandiosen Nacht!

Aktualisiert ( Dienstag, 02. Dezember 2008 um 17:01 )
 

Kurz nach Viedma

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Dienstag, 11. Dezember 2007 um 00:33
Äääähhhh

Naja, ich überarbeite gerade die Seite und sehe den Eintrag hier... Ich lebe nun zwei blocks entfernt von dem Internetcafe in dem ich das vor ca. einem Jahr geschrieben habe!!

Um mich gerade mal kurz zu melden...

Das Treffen ist vorbei, ich bin gerade noch in Viedma, werde aber morgen nach Süden aufbrechen. Um es schon einmal vorweg zu nehmen. Es war ein voller Erfolg und hat saumässig viel Spaß gemacht!!!

Habe Oscar auch gesagt, daß ich beim nächsten Treffen gerne dabei wäre, und daß es bei meiner Geschwindigkeit auch passieren könnte.

Nun ja, ich lebe noch und ich bin wieder unterwegs. Bericht und Bilder folgen natürlich!!!

Aktualisiert ( Dienstag, 02. Dezember 2008 um 17:12 )
 

Spurensuche

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Mittwoch, 05. Dezember 2007 um 19:59

Wo ich auch immer auftauche, ich stoße immer wieder auf die Spuren anderer Reisender.

OK, bei La Posta ist das auch nicht unbedingt ein Problem, aber es fällt doch immer wieder auf.

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Hiermit grüsse ich jedenfalls Marcus, Jörg und die beiden Brüder von remoto.de (Klaus und Mark)




Aktualisiert ( Dienstag, 02. Dezember 2008 um 17:17 )
 

Auf nach Azul

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Sonntag, 18. November 2007 um 22:00

Nach dem Abschied von Javier und Dakar Motos, nahm ich mit Hilfe von Javier´s Wegbeschreibung Kurs auf Azul. Die Strecke über die Autobahnen war erschreckend einfach... die fahren hier genauso bekloppt wie Deutsche auf Autobahnen. Ich brauche mich also gar nicht erst anzupassen.

Später auf den »Landstraßen« erntete ich die ersten Erfahrungen mit dem echten Verkehr in diesem Land, besonders die LKW-Fahrer und ihre Überholmanöver sind mir ans Herz gewachsen! Wenn er überholt muß man auch mal zur Seite ausweichen können... also ab in den Dreck!

Naja, die ersten ca. 400 km auf argentinischen Straßen habe ich nun also recht entspannt hinter mich gebracht und schlug in Azul bei Jorge ein!

Aktualisiert ( Dienstag, 02. Dezember 2008 um 17:19 )
 

Es geht weiter

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Sonntag, 18. November 2007 um 22:00

Tatsächlich schaffe ich es, nach nunmehr vier Wochen bei Dakar Motos, der argentinischen Version des »Hotel California«, abzureisen!

Es waren schöne Wochen in denen so einiges passiert ist. Ich habe viele Menschen kennengelernt und bin massiv »entschleunigt« worden (Danke an Daniel!). Andere mögen sich fragen wie man vier Wochen lang in einer Werkstatt absteigen und noch nicht mal die touristischen Angebote der Stadt nutzen kann. Erklären kann ich es leider auch nicht so ganz - Die letzten Dinge die ich zu erledigen hatte, wären in einer Woche abgehakt gewesen, irgendwie wurde der Aufenthalt aber doch immer länger.

Nun ist es aber soweit, daß ich mein Zelt doch wieder eingepackt habe und mein noch immer zu schwer beladenes Motorrad Richtung Süden nach Azul bewege.

Man schreibt sich wieder!

Aktualisiert ( Dienstag, 02. Dezember 2008 um 17:20 )
 

Ich lebe noch

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Samstag, 10. November 2007 um 22:00

So, mal ein Zwischenbericht aus Buenos Aires...

Ich schlage mich hier mit längeren Aufenthalten im Internetcafe herum, man kennt mich hier schon recht gut und ich bekomme auch meistens meinen Lieblingsrechner.

Ansonsten ist aber alles recht entspannt und lässig. Ich mache die letzten Besorgungen, versuche mich bei allen zu melden, denen ich es versprochen habe, lerne etwas spanisch und versuche eine Versicherung abzuschließen.

Die Sache mit der Versicherung bekommt hier garantiert ein eigenes Kapitel! Egal - die bekomme ich schon noch. Was auch ein eigenes Kapitel verdient, ist diese Stadt. Ich war bisher nicht bei einer einzigen Touri-Attraktion und habe hier dennoch Spaß.

Da wir uns, wenn wir uns mal wieder von DakarMotos aufmachen, eher in den Gegenden herumtreiben die nicht im Lonely Planet stehen, sind wir eher von Einheimischen als von Touris umgeben.

So, tippe wieder e-Mails, sollte nur etwas Bewegung ins Tagebuch kommen.

Aktualisiert ( Dienstag, 02. Dezember 2008 um 17:21 )
 

Asado ohne Ende

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Sonntag, 18. November 2007 um 22:00

Mein »Asado Counter« für Buenos Aires steht auf 5 (in nur vier Wochen!), wobei sie immer größer wurden. Ich komme mir mittlerweile etwas gemästet vor und ich befürchte, man sieht es mir auch an.

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Das Problem geht sogar noch weiter! Solange ich das Land nicht verlasse (was noch dauern kann), bin ich auch vor weiteren größenwahnsinnigen BBQ-Meistern nicht sicher!

Es hat mit einem kleinen unschuldigen Grillabend bei DakarMotos begonnen. Das nächste war bei Karl (Carlos), der es mir im ustausch gegen das mitgebrachte Maggi versprochen hatte. Das Maggi kam meinerseits in einem 5 kg Kanister daher, sein Asado stand dieser Menge in nichts nach! Die selbe Menge gab es am folgenden Wochenende noch einmal - wieder bei Karl. Ein weiteres Zwischenasado in der Werkstatt mit Javier und seinen Freunden wurde gefolgt von dem Knüller kurz vor Abfahrt aus BsAs.

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In einem Wochenendhaus in Maschwitz gab es ein Grillfest mit ca. 14 Personen und 10 kg Fleisch! (Würstchen und Kleinkram nicht mitgerechnet) Da man auf einem Bein nicht stehen kann, gab es nach dem Asado noch die üblichen 2,5 kg Eis und wir lagen völlig fertig am Boden oder hingen in den Stühlen.

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Nun befürchte ich das nächste in La Posta. Morgen geht Jorge ans Werk und mästet mich weiter!

Wo soll das nur hinführen??

Aktualisiert ( Dienstag, 02. Dezember 2008 um 17:30 )
 

Hartes Leben

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Samstag, 27. Oktober 2007 um 22:00

Das Leben auf Reisen ist hart! Wie hart es sein kann...

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Ich mußte mich die ganze Nacht hindurch wach halten, war die ganze Zeit unterwegs um dann in den frühen Morgenstunden mit Zügen und U-Bahnen nach Hause zu kommen.

Was man nicht alles für Verpflichtungen hat in einer Stadt wie Buenos Aires. Nach einer Nacht voller Streß, konnte ich dank dem Wetter nicht mal vernünftig schlafen! Es war einfach zu heiss!

Aktualisiert ( Dienstag, 02. Dezember 2008 um 17:33 )
 

Fahrt zum Fluss

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Freitag, 02. November 2007 um 22:00

Eines Samstags, gerade als die beiden Liechtensteiner Axel und Renee (Sie ist eigentlich aus Südafrika) abgereist waren, fragte Javier ob wir (also Daniel, Gerben (aus NL) und ich) mitkommen wollen. Er wollte mit seinen Freunden eine Runde auf dem Motorrad drehen und drüben am Fluß (Rio de la Plata) was essen gehen.

So machte ich mich fertig um nach zwei Wochen mal wieder eine Runde auf dem Motorrad zu drehen. Als ich meine Maschine hinausbeförderte und mich fertig machte hörte ich ab und an leises Gemurmel. Ich stand da mit dieser überzüchteten AfricaTwin und war bekleidet mit der Enduro-Vollausstattung, während um mich herum recht einfache aber schöne Maschinen standen, die von mehr oder weniger verrückten Fahrern benutzt wurden. Der eine ohne Helm, der andere mit kurzer Hose, ... Jeder wie er meint!

Am Rio de la Plata angekommen, konnte ich mein Grinsen nicht verbergen. Die Jungs sind gefahren wie die Henker! An den roten Ampeln der kleineren Kreuzungen wurde zwar hier und da auf den Verkehr geachtet aber doch durchgefahren. Autos wurden unter Ausnutzung kleinster Lücken überholt, im Zweifelsfall machten sie auch Platz. An roten Ampeln oder Bahnübergängen wurde sich grundsätzlich bis zur Haltelinie (oder weiter) durchgekämpft, Geschwindigkeitsbeschränkungen wurden allenfalls als Richtwerte wahrgenommen.

Kurz: Ich hatte das Gefühl mit den Hells Angels von Buenos Aires auf der Piste zu sein!

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Lebendig angekommen, machten wir es uns in einer Zweigstelle des »Carlitos« gemütlich. Da ich auch schon gelernt hatte, daß man diesen Laden mit seinen 700 Varianten von Burgern, Lomitos und Pfannkuchen nicht unterschätzen sollte, hielt ich mich diesmal etwas zurück und bestellte eine Portion die für einen Argentinier eher als »postresito« wahrgenommen werden würde. Im Carlitos lockerte sich auch die Stimmung (meine und mir gegenüber), das lag wohl daran, daß man mich nun etwas kennen gelernt hatte, und daß die anderen sich davon überzeugen konnten, daß ich dieses Ungetüm von Motorrad auch bewegen kann.

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Da es an diesem Tag noch etwas windiger wurde, gerade mal ein Zehntel dessen was mich in Patagonien erwartet, aber in der Stadt schon ein ordentlicher Sturm, kam es leider auch zu einem Unfall mit den Maschinen. Drei der leichteren Motorräder wurden vom Wind umgerissen und fielen ineinander - Sandra`s Motorrad war mit dabei, Javier musste es ihr später noch erzählen! - Zum Glück konnte ich mich dabei entspannt zurück lehnen, da mein Eisenhaufen von Motorrad bei der Brise nicht mal ansatzweise bewegt wurde!

Der Rückweg stand der Hinfahrt in nichts nach! Es ging über die Autobahn – ich beschreibe mal nicht wie überholt wurde - später fuhren wir durch die kleineren Häuserblocks ohne Ampeln, in solchen Fällen wird vor der Kreuzung gehupt und weitergefahren. Leo, der bis dahin Daniel hinten drauf hatte und sich zurückgehalten hatte, war nun von seinem Beifahrer befreit und rückte mir mit seine 650er Kawa auf die Pelle. So sehr wollte ich es dann aber doch nicht krachen lassen und ließ ihn an mir vorbei, um die letzten Blocks in aller ruhe zu fahren.

Wieder bei Dakar Motos angekommen, testete ich mein Spanisch mit ¡Que locos que son! - Das grinsen der anderen verriet mir, daß ich verstanden wurde. Nach der ganzen Hetzerei auf der Straße genoß ich die gesellige Runde bei Mate und spanischer Öl- und Benzinquatscherei.

Das war meine Feuertaufe... und ich lebe noch!

Aktualisiert ( Dienstag, 02. Dezember 2008 um 17:49 )
 

Hängengeblieben

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Dienstag, 30. Oktober 2007 um 22:00

Nun bin ich die ersten Tage in Buenos Aires und es scheint fast so, daß ich von Daniel´s "slowing down the world"-Virus angesteckt wurde.

Da ich bis jetzt nicht das geringste Anzeichen von mir gebe, hier abzureisen oder die Abreise vorzubereiten, wurde ich schon davor gewarnt, daß Javier mich im Dezember nach Viedma mitnimmt, ob ich will oder nicht!

Ich habe aber schon in Auftrag gegeben, mich zu warnen, wenn der November seinem Ende zu geht, ich will doch noch nach Valdez, Wale ansehen!

Aktualisiert ( Dienstag, 02. Dezember 2008 um 17:50 )
 

Empfang in Buenos Aires

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Sonntag, 21. Oktober 2007 um 22:00

In Buenos Aires angekommen hat es mich direkt zu Dakar Motos getrieben. Hier, im Vorort von BsAs läßt es sich schon recht gut leben. Ich riskiere zur Zeit hier nicht mehr wegzukommen!

Zusammen mit Renee und Axel, die in Bilbao an Bord des Frachters kamen, bin ich dort am Montag eingezogen und wohne nun zusammen mit den anderen Gästen bei Javier und Sandra, den lieben Gastgebern.

Dieanderen Gäste sind Daniel, der es tatsächlich nicht mehr aus der Stadt heraus schafft, Gerben aus Holland, der nach einer längeren Reiseunterbrechung wieder nach Argentinien zurückgekommen ist und darauf wartet das Javier sein Motorrad repariert. Schon wieder aufgebrochen sind Nick und Leslie Poole, die gut gelaunten Briten auf ihrer Alaska- Feuerland Reise.

Am zweiten Abend im Land wurden wir von Daniel mit einem ersten meisterhaften Asado beglückt. Ich habe keine Ahnung welche Teile von wie vielen Tieren über den Tisch gingen. Als Neuling habe ich da leicht den Überblick verloren!

Nach fast einer Woche habe ich, ohne mich wegzubewegen, so viele Menschen kennengelernt. Zu Besuch waren noch Emma und Hamish, das Englisch-Schottische Gespann auf Südamerikatour und Allan Karl aus Californien, den es nun nach langer Zeit in Südamerika nach Afrika zieht. Wir wollten eigentlich noch etwas trinken gehen, mal sehen ob Allan noch mal auftaucht...

Aktualisiert ( Dienstag, 02. Dezember 2008 um 17:52 )
 
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