Fahrwerk

Es heisst zwar das die Federung der AT völlig in Ordnung ist. Der Meinung war ich nicht, zumindest nicht beladen im Gelände! Also raus mit dem Zeug.

Gabel

Einen kompletten Gabelumbau habe ich mir erspart, also nur Austausch auf progressive Gabelfedern und entsprechendes Öl

In Deutschland habe ich das Gabelöl 10W40 Procycle von Tante Louise benutzt, Luftkammer wie von Wilbers angegeben.

Hier in Argentinien bin ich auf 15W umgestiegen. Läuft mit dem dicken Tank vorne recht gut!

Federbein

Da habe ich mal richtig auf den Putz gehauen und mir den dicken Brummer von Öhlins geleistet. Öhlins Federbein mit Zug- und Druckstufeneinstellung und hydraulischer Federvorspannung. Weniger würde es vielleicht auch tun, aber man weiß ja nie was kommt.

Auch nach all der Zeit stehe ich zu der Entscheidung ein Austauschfederbein einzubauen. Man kann sich allerdings ein wenig Geld sparen. Hydraulische Federvorspannung ist z.B. reichlich überflüssig und anfällig. Ich habe das System schon das dritte mal zerschossen! Ob Wilbers oder Öhlins scheint egal, von beiden hört man in etwa gleich viele gute und schlechte Berichte!

Das Federbein brauchte nach 15000km hier in Südamerika den ersten Service. Es war völlig ausgelutscht! Beim Service wurde auch gleich die Kolbendichtung getauscht, die war schon recht mitgenommen. Um Den in Zukunft zu schützen, habe ich mir einen Neoprenschutz für das Federbein gebaut. Funktioniert wie die Neoprengabelschützer.


Andere Umbauten am Fahrwerk kommen bei mir nicht in Frage, hätte ich ein perfekt auf Gelände abgestimmtes Fahrwerk gewollt, würde ich wohl mit einer »LC 2352 Super Action Adventure« losfahren und bei Wanne-Eickel wieder umdrehen weil ich kein Geld mehr habe!